Familienfreundliche Gemeinde: Kinderhaus Sonnhalde offiziell eingeweiht
Über 200 Gäste sind zur Einweihung des Kinderhauses Sonnhalde in Rommelshausen gekommen: Vertreter des Gemeinderates, der Gemeindeverwaltung und der Kindergärten, Handwerker und Fachplaner, Eltern und Kinder sowie interessierte Bürger. Das neue Gebäude
wurde am vergangenen Samstag offiziell der
Öffentlichkeit präsentiert. Es ist ein schönes, kindgerechtes Haus geworden, das Raum für Kleinkinder im Alter von einem Jahr bis drei Jahren bietet.
Den symbolischen Schlüssel erhielt Kinderhausleiterin
Susanne Eißele von Bürgermeister Stefan Altenberger und Architekt Volker Kurrle. In seinen Grußworten ging Altenberger auch auf den Wandel der gesellschaftlichen Strukturen ein: „In den letzten Jahren haben wir eine steigende Nachfrage in Sachen Kinderbetreuung registriert, insbesondere für den Bereich der unter
Dreijährigen. Deshalb hat der Gemeinderat im Jahr 2007 beschlossen, dieses Kinderhaus auf den Weg zu bringen. Ein langgehegter Wunsch ist damit in Erfüllung gegangen - ein eigenes Haus für unsere ganz Kleinen. Familien benötigen heute zur Bewältigung ihres Alltags eine familienfreundliche Infrastruktur durch qualifizierte und
verlässliche Betreuungsangebote - das heißt, Kinder brauchen sowohl Geborgenheit als auch Förderung. Das nun fertiggestellte Kinderhaus bietet hierfür beste Voraussetzungen und ist ein weiterer Mosaikstein zum Ausbau unserer familienfreundlichen Gemeinde und zugleich eine Investition in die Zukunft.“ Sein Dank gilt allen am Bauprojekt Beteiligten.
„Betritt man das Gebäude, ist der erste Eindruck, hell, luftig, gläsern, offen. Terrassen und umlaufende Balkone prägen die äußere Gestalt des Kinderhauses maßgebend. Sie dienen zum Beispiel als Erschließungswege und bieten überdachte Plätze zum Spielen. Als schützende Pufferzone stellen sie räumlich das verbindende Element zwischen dem Innen- und Außen bereich dar. Und sie
sorgen darüber hinaus für zusätzlichen Sonnenschutz“, erläuterte Architekt Volker Kurrle das Gestaltungskonzept des Gebäudes. Flexibilität sei dem Architekturbüro bei der Gestaltung und Anordnung der Räume besonders wichtig gewesen. Ein Beispiel hierfür sei die mögliche getrennte
Nutzung von Obergeschoss und Erdgeschoss.
Das Rahmenprogramm gestalteten Kinder des Kindergartens Haldenstraße und des Horts der Haldenschule. Pfarrer Michael Friedl segnete das Haus. Führungen durch das Gebäude boten Horst Schaal (Beigeordneter und Bauamtsleiter Kernen) sowie Architekt Thomas Bauer (Bauamt Kernen) an. Sie und auch die Erzieherinnen standen für Fragen parat. Für die ganz Kleinen zeigte das „Waas-Puppentheater" das Stück „Die Reise zum Mond“.
Kernen im Remstal, 21. Juli 2010 (dsto)
