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VVS informiert: Gewerkschaftstreik - Wenn möglich auf S-Bahn und Regionalzüge umsteigen

Im Rahmen der Tarifauseinandersetzungen hat die Gewerkschaft ver.di am Donnerstag, 4. Februar 2010 auch die Mitarbeiter der Stuttgarter Straßenbahnen AG (SSB) und der Stadtverkehr Esslingen (SVE) zu einem ganztägigen Warnstreik aufgerufen. Davon betroffen sind alle Stadtbahnen (U1 bis U15) und SSB-Busse, die normalerweise im Stadtgebiet Stuttgart, zum Teil auf den Fildern, nach Sindelfingen, Fellbach, Remseck und Gerlingen fahren. Die Zahnradbahn und die Seilbahn der SSB sollen ebenfalls bestreikt werden, ebenso die Esslinger Stadtbuslinien und die END-Linien 119,120,121. Ob die von privaten Busunternehmen befahrenen SSB-Linien ebenfalls betroffen sind, ist derzeit noch offen. Der VVS empfiehlt den Fahrgästen zu prüfen, ob sie Ihre Fahrt auf einen anderen Tag verschieben können oder dort, wo es möglich und sinnvoll ist, auf S-Bahnen, Nahverkehrszüge sowie Nebenbahnen (Schönbuchbahn, Wieslauftalbahn, Strohgäubahn, Tälesbahn) umzusteigen, die nicht vom Streik betroffen sind. Die Busse der privaten Verkehrsunternehmen und der Regiobus Stuttgart werden nicht bestreikt und fahren wie gewohnt. Für die Mitarbeiter dieser Verkehrsunternehmen gelten andere Tarifverträge. Im S-Bahn-Bereich setzt die DB Regio alle verfügbaren Züge ein.

In der elektronischen Fahrplanauskunft des VVS unter www.vvs.de werden Fahrverbindungen für diesen Tag automatisch ohne die bestreikten Verkehrsmittel angezeigt. Fahrgäste können sich so schnell einen Überblick verschaffen, ob eine Verbindung auch ohne Stadtbahn und Bus möglich ist, eventuell verbunden mit einem längeren Fußweg.

Dem „Hartgesottenen“ empfiehlt der VVS im Streikfall, dort wo es möglich ist und es die Witterung zulässt, mit den Fahrrad zu fahren. Die Radroute kann man sich mit dem neuen VVS-Radroutenplaner ausgeben lassen, den man unter www.vvs.de/radroutenplaner anklicken kann. Mit seiner Hilfe können Radrouten im VVS-Gebiet exakt geplant werden. Aus Kapazitätsgründen sollten Räder am Donnerstag aber nicht in der S-Bahn mitgenommen werden. Für wen weder Fahrrad noch S-Bahn eine Alternative ist, sollte ausnahmsweise mit anderen Pendlern eine Fahrgemeinschaft bilden.

Während des Streiks bleiben alle SSB-Dienststellen und Kundenzentren geschlossen. Auch der SSB-Telefonservice wird am Donnerstag nicht erreichbar sein. Dagegen stehen die Mitarbeiter des VVS-Callcenters unter 07 11 / 1 94 49 von 8:00 Uhr bis 17:30 Uhr für Auskünfte zur Verfügung.

Kernen im Remstal, 2. Februar 2010
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