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Gefahr durch Jakobskreuzkraut?

Die besorgten Anfragen zu einer derzeit gelb blühenden Grünlandpflanze häufen sich. Ist Jakobs-Kreuzkraut giftig? Wie giftig ist es? Was kann der Landwirt oder die Gemein-de dagegen unternehmen?
Jakobskreuzkraut ist eine einheimische zweijährige Pflanze, die das hoch giftige Alkaloid Pyrrolizidin enthält. Das Gift ist in allen Pflanzenteilen enthalten und wird auch durch Konservierung (Heu, Silage) nicht abgebaut. Genauso wenig wird es z.B. nach der Raufutteraufnahme im Tierkörper abgebaut. Es akkumuliert in der Leber. Entsprechende Mengen führen daher zu akuten oder chronischen Vergiftungen.
Das Jakobskreuzkraut (JKK) kommt in ganz Baden-Württemberg vor. Am häufigsten findet es sich in extensiv und wenig intensiv bewirtschafteten Standweiden mit lückigem Bestand an eher trockenen bis mittelfeuchten Standorten.
Jakobskreuzkraut hat ein sehr hohes Samenpotential und in den vergangenen Jahren stark zugenommen. Vor allem das Trockenjahr 2006 scheint diese Entwicklung, die mehrfach problematisiert wurde, befördert zu haben. Bereits 2007 hat daher das Bildungs- und Wissens-zentrum Aulendorf ein Merkblatt zum Jakobskreuzkraut erstellt.

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