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Kernen macht sauber


Rund 60 Freiwillige rückten bei der Keisputzete am vergangenen Samstag dem Müll in Kernens Wald und Flur zu Leibe - rund sieben Kubikmeter kamen am Ende zusammen, in etwa so viel wie im Vorjahr. Ebenfalls gefundener Schrott sowie Reifen, Lacke und Sondermüll müssen zusätzlich getrennt entsorgt werden.
 
Bereits kurz vor 9 Uhr trafen die ersten freiwilligen Helfer auf dem Betriebshof in der Seestraße ein. Mit Sammelzangen, Handschuhen und Käppi bewaffnet, schwärmten sie anschließend gruppenweise aus und befreiten die Kernener Grünzonen, Bäche, Aussichtspunkte, Naturdenkmale und frequentierte Spazierwege von allerlei Weggeworfenem. Den Beibach durchkämmte traditionell die Jugendfeuerwehr, die mit 15 jungen Helferinnen und Helfern, diesmal die größte Gruppe stellte. Die zweitstärkste Gruppe, das Jugendrotkreuz, sowie der Fischpächter samt seiner Mannschaft kümmerten sich um den Haldenbach. Auch die Jägerschaft beider Teilorte war wieder im Einsatz und befreite nicht nur den Wald und die Waldränder, sondern auch die angrenzenden Flächen von Müll. BUND- und Nabu-Mitglieder schauten an den Rückhaltebecken, beliebten Wanderparkplätzen und Aussichtspunkten nach dem Rechten. Auch die IG Streuobst kam mit einer Gruppe sowie junge Familien, die entlang der Spazier- und Radwege vieles in die blauen Müllsäcke steckten. Unter den Fundstücken war auch das ein oder andere Kuriose: Fliesen, fünf Säcke Hausmüll und Gartenmöbel. Schlimm habe es auch am Rossmann-Parkplatz ausgesehen, wurde den Rathausmitarbeiterinnen und Organisatorinnen der Putzete, Annerose Mößner und Diana Böhm, berichtet: „Unter anderem lagen dort mehrere Dutzend Parktickets auf dem Boden.“
 
Allen Helferinnen und Helfern, die sich am Samstag auf den Weg gemacht haben, den Dreck anderer wegzuräumen, damit es im Frühjahr in Kernen schön sauber ist, sei hier nochmals herzlich gedankt. Wir sind froh und dankbar für diese treuen Freiwilligen!
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