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Kernener reisen in Kroatiens Mitte


Ähnlich der Mangofahrt 2017 kommt es von 14. bis 17. Juni im kroatischen Ogulin zu einem erneuten, kleinen europäischen Partnerschaftstreffen. Diesmal zwischen Ungarn, Kroaten und Deutschen. Beim Besuch des Stadtfests in Dombóvár im April, zu dem die Ungarn ihre Partnergemeinden aus Kernen und Ogulin eingeladen hatten, nahm das Treffen erste Konturen an: „Die Oguliner luden uns spontan ein“, freute sich  Kernens Rathauschef Stefan Altenberger über die Aufgeschlossenheit der Kroaten.
 
Für den ungezwungenen Start in die Tage in Ogulin wählten die Kernener ihren bewährten Joker – die sportliche Anreise eines Teils der Gruppe per Rennrad. Weitere Kernener PG Dombóvár-Mitglieder sowie Rathausmitarbeiterin Eleonore Ihring reisen am Donnerstag, 14. Juni, mit einem Kleinbus an, so dass eine zwölfköpfige Delegation aus dem Remstal vor Ort weilt.
 
Die Radler starteten am vergangenen Samstag kurz nach der Eröffnung der Infoschau Kernen. Rund 650 Radkilometer plus 300 Autokilometer sowie 10.000 Höhenmeter lagen vor ihnen, bei ihrer mittlerweile 5. Tour – nach Vorjahresfahrten in die Partnerstädte St. Rambert d‘Albon, St. Pièrre d‘Albigny, Dombóvár sowie in St. Ramberts italienische Partnergemeinde Mango.

Am Montag, 11. Juni, überquerten die Radler den Großglocknerpass

Herausforderungen bot die Strecke auf ihren sechs Etappen durch Deutschland, Österreich, Slowenien und Kroatien einige. Die größte wartete am Montag, als die Radler den Großglocknerpass überquerten und anschließend hinauf zur Edelweißspitze (2.572 m) fuhren – dem höchsten befahrbaren Gipfel der Alpen. Als Hommage an die Partnerstädte kamen unterwegs die Team-Trikots der Vorjahre und das neue kroatische rot-weiß-karierte zum Einsatz. Sie sorgten für etliche neugierige Blicke, ebenso das Tour-Plakat am Begleitfahrzeug, das Erich Ehrlich steuerte, der tagsüber auch die Verpflegung seiner „Jungs“ managte.
 
Am Donnerstagnachmittag treffen die Radler in Vrbovsko, etwa 20 Kilometer vorm Ziel der Reise, auf weitere Radgruppen aus Dombóvár und Ogulin. Gemeinsam rollt der Tross dann, eskortiert von der Polizei, in die Kleinstadt ein. Untergebracht in Apartments lernen die Reisenden den Ort in Zentral-Kroatien, rund 90 Kilometer von der Adria entfernt, noch bis Sonntag besser kennen. Bei einer Führung tauchen sie in die Stadtgeschichte ein, außerdem stehen ein Grillpicknick am See, ein Ausflug an die berühmten Plitvitcer Seen sowie gemeinsame Abende auf dem Programm.