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Kaufverhandlung Hangweide


Die Preisverhandlung um das Areal Hangweide ist ins Stocken geraten. Verkäufer des Geländes ist die Diakonie Stetten, auf der Käuferseite sitzen die Gemeinde Kernen und ihre beiden Partner, die Kreisbaugesellschaft und die LBBW Immobilien Kommunalentwicklung KE. Die Diakonie Stetten war kurzfristig aus den Gesprächen ausgestiegen. Streitpunkt war der Kaufpreis, der von zwei unabhängigen, beauftragten Gutachtern ermittelt worden war. Ein Verfahren, auf das sich beide Seiten im Vorfeld der Verhandlungen einvernehmlich verständigt hatten.
 
Wie in der jüngsten Gemeinderatssitzung von Bürgermeister Stefan Altenberger und von Dirk Braune, Geschäftsführer der Kreisbaugruppe, betont wurde, will das Käufer-Konsortium die Verhandlungen gerne auf eine neue Grundlage stellen. Man will das Verfahren zur Preisermittlung transparent machen und alle Projektbeteiligten und Entscheidungsträger an einen Tisch holen. Die Gutachter und Gemeinderäte sollen ebenso miteinbezogen sein, wie die Aufsichtsräte von Kreisbau und Kommunalentwicklung, sowie die Verwaltungsräte der Diakonie. Ein Vorschlag, der in der Gemeinderatsrunde auf viel Zustimmung stieß.
 
Ziel dieser Runde soll sein, die Wogen zu glätten und die Kaufverhandlungen zu einem für beide Seiten erfolgreichen Abschluss zu bringen. Ein entsprechendes Schreiben mit einem neuen Terminvorschlag wurde noch am vergangenen Freitag an beide Geschäftsführer der Diakonie Stetten verschickt.