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Zeitungsleser stimmen für Epilepsie-Gruppe


 
Seit mittlerweile zehn Jahren besteht die Epilepsie-Selbsthilfegruppe Kernen: Bei der Verleihung des Bürgerpreis 2018 Rems-Murr gewannen die Mitglieder um Gründerin Dorothea Fallschek (Bild: Dritte von rechts) vor heimischer Kulisse im Bürgerhaus Kernen den Leserpreis des Zeitungsverlags Waiblingen (ZVW). Bürgermeister Stefan Altenberger freute sich mit den Gewinnern und lobte das Engagement der kleinen, rührigen Gruppe. „Der Leserpreis ist eine ganz besondere Auszeichnung. Die Selbsthilfegruppe kann stolz auf sich sein.“

Motto 2018: "Zukunft braucht Zusammenhalt"

Zum 15. Mal in Folge hat die Kreissparkasse Waiblingen 2018 den Bürgerpreis ausgelobt. Diesmal stand er unter dem Motto „Zukunft braucht Zusammenhalt“. Gesucht waren kreisweit Personen, Vereine und Projekte, die mit ihrem Engagement dazu beitragen, die Kultur des Miteinanders zu stärken und für eine lebenswerte Zukunft zu sorgen. 47 Bewerbungen gingen ein. „Sowohl was Vielfalt, vor allem aber auch was die Qualität der Teilnehmer betrifft, wurden unsere Erwartungen übertroffen“, lobte Ines Dietze, die Vorsitzende des Vorstands der Kreissparkasse. Die Preisträger 2018 sind die DLRG Fellbach, der Verein „Gute Nachbarschaft im Mühlenviertel Schorndorf“, das Repair-Café Waiblingen und die Ökumenische Schulgemeinschaft der Albertville-Realschule in Winnenden.

Die Epilespie-Gruppe ist einzigartig im Rems-Murr-Kreis

Parallel zum Bürgerpreis lobt der Zeitungsverlag Waiblingen unter den Bewerbern seinen Leserpreis aus. Die Kernener Epilepsie-Selbsthilfegruppe erzielte die meisten Stimmen und wurde dafür von der KSK mit 1.000 Euro bedacht. ZVW-Chefredakteur Frank Nipkau betonte bei der Preisübergabe, die Gruppe um Dorothea Fallschek habe Vorurteile und Ängste abgebaut. Sie zeige, dass der Zusammenhalt auch Zukunft ermöglicht.
 
Die Epilepsie-Selbsthilfegruppe Kernen ist einzigartig im Rems-Murr-Kreis. An den monatlichen Treffen nehmen 18 Erkrankte jeden Alters teil. Sie erhalten so die Möglichkeit sich mit anderen auszutauschen. Zugleich wollen die Teilnehmer mehr Akzeptanz für ihre Krankheit erreichen, Vorurteile abbauen und gegen Fehlinformationen vorgehen. Ein Engagement, das die Zeitungsleserinnen und Leser jetzt gebührend gewürdigt haben!