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Highspeed-Internet fürs Gewerbe


Bei einem Unternehmerfrühstück Ende des vergangenen Jahres klopfte die Gemeindeverwaltung das Interesse der örtlichen Gewerbetreibenden am Ausbau schneller Internetverbindungen ab und stieß auf großes Interesse. Nun steht die Gemeinde Kernen kurz vor der Realisierung. Rund eine Million kostet die Erschließung eines leistungsfähigen Gigabit-Netzes in den unterversorgten Arealen Furchäcker/Lange Äcker, Frauenländerstraße und Baustoffwerk Bayer. Zuschüsse verringern die Kosten für die Gemeinde und Unternehmer. Aus dem Bundesförderprogramm atene KOM fließen jetzt 436.000 Euro in das Projekt. „Der Breitbandausbau kommt voran“, freut sich Bürgermeister Stefan Altenberger. Läuft alles nach Plan, könnten die Glasfaserkabel bis Ende 2019 im Boden liegen. 

Weiterer Antrag zur Kofinanzierung läuft

Parallel zu dem bereits bewilligten Förderzuschuss läuft derzeit noch ein Antrag zur Kofinanzierung des Projekts durch das Land Baden-Württemberg. Somit könnte die Fördersumme auf rund 800.000 Euro anwachsen, der Kostenanteil für Gemeinde und Anlieger würde zusammen rund 200.000 Euro betragen.
 
Schnelle Highspeed-Verbindungen sind für Betriebe eigentlich ein Muss. In Kernen sind just die Furchäcker/Lange Äcker, die Frauenländerstraße und die Baustoffwerke Bayer sogenannte weiße Flecken in der NGA-Infrastruktur, rund 50 Firmen sind hier angesiedelt. Die Gemeinde strebt für sie als Versorgungsniveau symmetrische Bandbreiten mit mindestens 1 GBit/s an. Das Interesse am Ausbau ist groß. Jetzt kommt das Vorhaben durch die Zuschüsse ins Rollen. Demnächst sollen die Kabelverlegungsarbeiten ausgeschrieben werden