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Kugelbahn im Aufbau



Auf gut 800 Metern Länge sollen in wenigen Monaten tischtennisballgroße Kugeln rollen. Vom Sängerheim bis hinunter zum Klettergarten reicht der XXL-Murmelspaß für Familien, der die Natur für Jung und Alt erlebbar macht. 25 Spielstationen und Infotafeln zu den Themen „Wein“, „Wald“ und „Haus Württemberg“ begleiten die Strecke. Es wird neben dem neugestalteten Schlosspark eines der größten Kernener Gartenschau-Highlights werden, ist Bürgermeister Stefan Altenberger überzeugt. Die „Herzogliche Kugelbahn“, die entlang des Stettener Rundwegs liegt, der über den Eichensee und den Spielplatz im Tal zurück in die Ortsmitte führt, soll zur Dauereinrichtung werden.
 
Die Betriebshofmitarbeiter Holger Schmid, Jürgen Traub und Michael Eibner montieren beim Vorort-Termin im Waldstück zwischen Sängerheim und Klettergarten die ersten Bahn-Elemente passgenau aneinander. Rund 200 Meter Wegstrecke fertigt der Kernener Bauhof selbst – aus natürlich gewachsenen halbierten Baumstämmen mit eingefräster Nut. Die restlichen Bahn-Elemente aus Kanthölzern sowie die Spielstationen und Info-Tafeln steuert die arbor Waldpädagogik GbR aus Essingen bei. „Unser Bauhof leistet wirklich Großartiges“, stellt der Kernener Rathauschef anerkennend fest. Denn das Team stemmt nicht nur die Grünpflege sowie Reparaturen, Veranstaltungsdienste und den Winterdienst, es hat auch unverkennbar ein Händchen für Holzarbeiten.
Kugelbahn


"Herzogliche Kugelbahn"

Ihren Namen verdankt die XXL-Bahn dem Kernener Gartenschau-Schwerpunktthema „Kernen und das Haus Württemberg“. Die Historie wird von Mai bis Oktober 2019 immer wieder in Vorträgen und Veranstaltungen beleuchtet werden. Auf der „Herzoglichen Kugelbahn“ jedoch stehen das Naturerlebnis und der Spaß im Vordergrund. Kindgerechte Infos zu Weinbau, Waldwirtschaft und der Brotwasserlegende runden das Gartenschau-Highlight ab. Mit großer Mehrheit hatten die Gemeinderäte im Juli 2018 der Kugelbahnplanung zugestimmt. Die kalkulierten Kosten liegen bei  220.000 Euro.