Remstal-Gartenschau

Berliner Architekten legen Hand an


Arbeiten am Projekt "Wengerterhäuschen mit Plfückgarten"

Wengerterhäuschen mit Pflückgarten

Das interkommunale Architektur-Projekt „16 Stationen“ kommt in Kernen in Bewegung. Ein „Wengerterhäuschen mit Pflückgarten“ entsteht in den Weinbergen im Gewann Häder beim sogenannten Dichterblick, oberhalb des Wasserreservoirs Harthaus. Geplant hat die Station das Berliner Architekturbüro Kuehn Malvezzi. Die Planer wollen mit ihrem Entwurf eine moderne Anmutung der im Remstal typischen und landschaftsprägenden Weinberghäuschen schaffen. Jüngst waren nun Berliner Landschaftsarchitekten vor Ort und legten den Wandelpfad sowie drei Pflückstationen an. Ganz oben am Aussichtspunkt wird im nächsten Frühjahr das moderne Wengerterhäuschen zum Verweilen einladen. Auf den zugehörigen Sitzstufen können Besucher die Aussicht übers Untere Remstal genießen.  

Die Fundamentarbeiten für das Haus hat die Kernener Firma Sybabo in den vergangenen Wochen erledigt. Im Frühjahr wird hier noch die Rahmenkonstuktion aus Lächenholz montiert, Holzschindeln schließen das Dach. Ein künstlerisches Pendent der Häuschens, eine offene Rahmenkonstruktion, markiert am Fußende des Hügels gewissermaßen den Einstieg in die Pflückgärten. In Serpentinen führt ein Fußweg hinauf zum Aussichtspunkt, „das ist ein natürlicher Weg, bestehend aus einer Art Sportrasen“, so Landschaftsarchitekt Marc Pouzol. Die Berliner Akteure, allesamt Franzosen des Kuehn  Malvezzi-Partnerbüros „Atelier le balto“, erwischten bestes Wetter für ihre Arbeiten und genossen den Arbeitsplatz in sonniger Höhe.

Das Architekturprojekt "16 Stationen"

Im Rahmen des interkommunalen 16 Stationen-Projekts entstehen in jeder Gartenschaukommune von der Remsquelle bis zur Mündung einzigartige Landmarken. Sie dienen zugleich als verbindendes Element zwischen den Kommunen. Für die Umsetzung dieser span­nenden Aufgabe konnte die Kuratorin Jórunn Ragnarsdóttir 16 namhafte Architekturbüros von Berlin bis München gewinnen. Welches Architekturbüro für welchen Ort eine Station entwirft, wurde per Los entschieden.