Veranstaltung

Film „Karl Haidle – Hondert!“ (Im Rahmen des Mosernachmittag)

Mo, 29. April 2019
um 15:30 Uhr
Das Datum dieser Veranstaltung liegt in der Vergangenheit

Karl Haidle aus der Pommergaß, Jahrgang 1915, ist der älteste Stettener Bürger und erzählt in dieser spannenden Dokumentation, die im Rahmen des "Projekt Dorfgedächtnis" der Allmende erstellt wurde, aus seinem langen Leben.
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Beschreibung
Er wurde im Kaiserreich während des 1. Weltkrieges geboren und kann sich noch daran erinnern, wie die Menschen das Ende des Krieges feierten. Nach seiner Ausbildung zum Mechaniker bei der Firma Wiedmann in Fellbach kam er während der NS-Diktatur zum Reichsarbeitsdienst an die Bergstraße und nahm 1936 als „Soldat der Arbeit“ am Reichsparteitag der NSDAP in Nürnberg teil. Nach einem einjährigen Intermezzo als Revolverdreher beim Daimler in Untertürkheim wurde er 1937 zu den Gebirgsjägern nach Garmisch eingezogen und war mit seiner Einheit beim „Anschluss“ Österreichs und des Sudetenlands dabei. Ab September 1939 machte er als Meldefahrer auf seinem BMW-Motorrad sämtliche Feldzüge der deutschen Wehrmacht zur Eroberung Europas mit. Von Dünkirchen am Atlantik bis zum Fuße des Elbrus im Kaukasus. Wie durch ein Wunder überlebte er den Krieg unverletzt und ohne gesundheitliche Schäden.
1944 kam er in jugoslawische Kriegsgefangenschaft und kehrte erst nach 4 Jahren nach Stetten zurück.
Nach dem Krieg übernahm er die elterliche Landwirtschaft. Bis heute versorgt er die Nachbarschaft in der Pommergaß an seinem Ständle mit Eiern aus seiner Hühnerzucht.
Der Film wird im Rahmen des Mosernachmittags.
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