Ortsteil Rommelshausen

Von "Rumoldeshusen" zu Rommelshausen

Der Ort Rommelshausen wurde in der Merowingerzeit gegründet und 1146 in einer Schenkungsurkunde König Konrads II erstmals als "Rumoldeshusen" erwähnt. Dort unterzeichnete neben den Herren von Plochingen und dem Grafen von Württemberg auch Wortwin de Rumoldeshusen als Urkundenzeuge. Im Laufe der Zeit hat sich der Name jedoch immer wieder geändert. So hieß der Ort "Rumoltzhausen", dann "Rumolshusen" bis schließlich im Jahre 1718 der Name "Rommelshausen" aus der Taufe gehoben wurde. Um 1300 wurde der Ort, ehemals Besitz der Teck´schen Grafen, württembergisch.

1525 bestand der Ort bereits aus 14 Lehenhöfen. Daraus entstand in den vergangenen Jahrhunderten der gegenwärtige gewachsene Ortskern. Heute sind der Schafhof und der Glockenhof noch erhalten. Mitte des 16. Jahrhunderts lebten in Rommelshausen etwa 1.000 Menschen, Ende des 2. Weltkrieges zählte der Ort bereits 2.300 Einwohner. Im Zuge der Ansiedlung von Vertriebenen und dem parallel erfolgten wirtschaftlichen Aufschwung stieg die Einwohnerzahl bis Ende des 20. Jahrhunderts auf etwa 9 000 an.


Zah­len & Fak­ten zu Rom­mels­hau­sen
Erst­ma­li­ge Er­wäh­nung Ein­woh­ner Rom­mels­hau­sen im 16. Jar­hun­dert Ein­woh­ner­zahl En­de des 20. Jahrun­d­erts Ein­woh­ner im Jahr 2016
Im Jahr 1146 1.000 9.000 ca. 9.015
 (April 2017)