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Schulkindbetreuung ab September 2026


Ab September 2026 startet in Kernen ein neues, einheitliches Angebot für die Schulkindbetreuung an der Haldenschule Rommelshausen und der Karl-Mauch-Schule Stetten. Der Gemeinderat der Gemeinde Kernen im Remstal hat am 29. Januar 2026 dafür die Variante 2 beschlossen. Damit steht fest, auf welcher Grundlage die Gemeinde die nächsten Schritte plant.

Hintergrund ist der schrittweise kommende Rechtsanspruch auf ganztägige Bildung und Betreuung für Grundschulkinder ab dem Schuljahr 2026/2027. Damit Familien verlässlich planen können, werden die bisherigen Angebote zu einer gemeinsamen Schulkindbetreuung zusammengeführt und neu organisiert.

Ein zentraler Baustein für die Entscheidung war eine Elternumfrage, die im Dezember 2025 durchgeführt wurde. Insgesamt wurden 565 Stimmzettel ausgegeben, die Beteiligung lag bei 67 Prozent. Für Variante 1 wurden 122 Stimmen abgegeben, für Variante 2 insgesamt 157 Stimmen; 100 Eltern enthielten sich. Für die Planungen rechnet die Gemeinde außerdem mit Anmeldungen in dieser Größenordnung: in Stetten insgesamt 98 Kinder (davon 40 Erstklässler) und in Rommelshausen 154 Kinder (davon 51 Erstklässler).

„Die Rückmeldungen der Eltern waren für uns eine sehr wertvolle Entscheidungsgrundlage. Vielen Dank für die breite Beteiligung – so können wir die Schulkindbetreuung ab September 2026 möglichst passgenau am Bedarf der Familien ausrichten“, sagt Claudia Bubeck, Amtsleiterin im Amt für Familien, Schulen, Jugend und Senioren.

Mit Variante 2 startet die Schulkindbetreuung morgens um 7:00 Uhr. Eltern können zwischen zwei Paketen wählen: Das Basispaket läuft von 7:00 bis 13:00 Uhr. Das Standardpaket läuft von 7:00 bis 15:00 Uhr und deckt den Rechtsanspruch ab. Der verlässliche Unterricht liegt weiterhin an der Haldenschule Rommelshausen von 8:40 Uhr bis 12:15 Uhr, an der Karl-Mauch-Schule Stetten von 8:35 Uhr bis 12:15 Uhr. Für berufstätige Eltern ist zusätzlich eine Spätbetreuung vorgesehen: Sie kann von Montag bis Donnerstag im Anschluss an das Standardpaket von 15:00 bis 17:00 Uhr gebucht werden; am Freitag endet das Angebot um 15:00 Uhr. Gebucht werden können drei, vier oder fünf Tage pro Woche; die einzelnen Wochentage können flexibel gewählt werden.

„Mit der Entscheidung für die Variante 2 schaffen wir frühzeitig Klarheit für die weitere Planung. Uns ist wichtig, dass Eltern verlässlich wissen, wie es weitergeht – das Beitragsmodell und das Vormerkverfahren werden wir deshalb Schritt für Schritt transparent vorstellen“, sagt Bürgermeister Benedikt Paulowitsch.

Als nächsten Schritt entwickelt die Gemeinde Kernen nun ein neues Beitragsmodell. Die Grundlagen werden im Februar in einer Projektbegleitgruppe vorbereitet. In dieser Gruppe wirken unter anderem Bürgermeister Benedikt Paulowitsch, das Amt für Familien, Schulen, Jugend und Senioren, die Kämmerei, die Vorsitzenden der Gesamtelternbeiräte der Schulen, Vertreter der Trägerrunde der Kindertageseinrichtungen sowie Vertreter des Gemeinderats mit. Das Beitragsmodell soll voraussichtlich im März 2026 im Gemeinderat beraten und verabschiedet werden.

Danach sind verbindliche Vormerkungen für Betreuungsplätze im Zeitraum vom 15. bis 31. März 2026 möglich; zuvor sind keine Vormerkungen möglich.

Weitere Informationen und jeweils aktuelle Hinweise veröffentlicht die Gemeinde Kernen fortlaufend unter https://go.kernen.de/skbetreuung