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25 Jahre mobile Jugendarbeit


Ein Vierteljahrhundert mobile Jugendarbeit: Rund 60 Gäste feierten dieses Datum kürzlich mit Bürgermeister Stefan Altenberger und dem Team des Mobilen Jugendeferats(MJR) im Jugendhaus KSieben. Unter den Anwesenden waren junge Stammgäste, ebenso Unterstützer und Wegbegleiter, Gemeinderäte und Netzwerkpartner.
 
Nach einem musikalischen Einstieg mit dem Nummer eins-Song des Jahres 1994 „I saw the sign“ (Ace of Base) ließ die für das MJR zuständige Rathausmitarbeiterin, Ines Kienast, das Jahr 1994 mit all seine Höhen und Tiefen Revue passieren. Bürgermeister Stefan Altenberger gab Einblick in die folgenden Jahre bis heute. Musikalische Eigenkompositionen steuerten spontan zwei Jugendliche alias „Leito“ und „DonPhantom“ bei, ehe es zum gemütlichen Teil des Abends überging. Bei Würstchen vom Grill und kalten Getränken konnte man sich unter alten Bekannten austauschen, eine Runde Tischkicker oder Billiard spielen, sich über die letzten 25 Jahre anhand eines Zeitstrahls und alten Zeitungsartikeln oder den bisherigen Jahresberichten informieren und einigen aufgezeichneten Interviews lauschen.

Die Geschichte des Mobilen Jugendreferats im Überblick

  • Die Mobile Jugendarbeit startete in Kernen am 1.2.1994 mit den ersten SozialarbeiterInnen als ein auf drei Jahre angelegtes Projekt. Es fand sich die Trägergesellschaft „Gesellschaft für Mobile Jugendarbeit“ ein, Gesellschafter waren die Diakonie, die evangelischen Kirchengemeinden Stetten und Rom, die katholische Kirchengemeinde Kernen und die Gemeinde. Weitere finanzielle Mittel gab es vom Landkreis.
  • 1995 wurde das Milchhäusle für die Jugendarbeit renoviert, sowie der erste Teil des Containers in Stetten aufgestellt, 1998 folgte die Vergrößerung in Stetten. 2002 wurde nochmals in Rommelshausen renoviert, bis schließlich 2017 der Umzug in den neuen Jugendtreff „KSieben“ (ehemaliges Kleintierzüchterheim) stattfand.
  • Über die Jahre fanden immer wieder Jugendforen statt, lange bevor die Gemeindeordnung Jugendbeteiligung vorschrieb. So geschehen im Jahr 1999, 2005/2006, ab 2013 mehrere für das KSieben und zuletzt im November 2017.
  • Seit 2007 sind die Sozialarbeiter auch in den Schulen unterwegs. Im Oktober 2009 wurde das Team in „Mobiles Jugendreferat Kernen“ umbenannt.
  • 2016 wurde die Gesellschaft für Mobile Jugendarbeit aufgelöst, da die Aufgabe im Laufe der letzten Jahre komplett in die Verantwortung der Gemeinde überging und sich seither dort befindet.
  • Seit Anfang 2018 sind Kristina Bredow, Dominik Hettich und Valerie Paulus die Gesichter des Mobilen Jugendreferats.