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Superschneller Breitbandausbau


Anfang April 2020 war Spatenstich, jetzt sind die Arbeiten abgeschlossen und elf Kilometer Glasfaserkabel verlegt. In den Fördergebieten „Lange Äcker/ Furchäcker“ und „Frauenländerstraße“ profitieren davon in Kürze rund 50 Firmen; zum Jahresende wird das schnelle Internet freigeschalten. „Gemeinde, lokale Betriebe und Netzbetreiber haben hier ein tolles Beispiel für eine gelungene Kooperation gesetzt“, so Bürgermeister Benedikt Paulowitsch.

Die qualitative Breitbandversorgung spielt als Standortfaktor eine immer größere Rolle. Bürgermeister Paulowitsch ist deshalb über die schnelle Entwicklung hocherfreut: „Es ist uns in kürzester Zeit gelungen, unsere Gemeinde an das Glasfasernetz anzuschließen. Gemeinde, lokale Betriebe und Netzbetreiber haben hier ein tolles Beispiel für eine gelungene Kooperation gesetzt."

Den Gewerbetreibenden in den geförderten Gebieten wurden kostenfreie Direktanschlüsse bis ins Firmengebäude zur Verfügung gestellt. Kosten entstehen nur für die  Inanspruchnahme der Dienste, nicht jedoch für den Anschluss selbst. Die Unternehmer fiebern jetzt der Freischaltung entgegen, so unter anderem auch Harald Hoffmann, Geschäftsführer der Firma ACTIV Werbetechnik GmbH. Er betreibt zwei Standorte in den „Langen Äckern“ und „Auf der Höhe“ und freut sich auf den zukünftigen Mehrwert durch schnelleren Datenaustausch.


Bürgermeister Paulowitsch, Tiefbau-Fachmann Ralf Bulling und Harald Hoffmann von ACTIV Werbetechnik vor dem neuen Verteilerkasten mit den schnellen Glasfaserleitungen.


90 Prozent Fördermittel für unterversorgte "Weisse Flecken"


Bundesfördermittel fl ossen aus einem Sonderprogramm der Bewilligungsbehörde atene KOM GmbH Breitbandförderung, das den Ausbau in untervorsorgten Gewerbe- und Industriegebiete unterstützt. Bedingung: die Gebiete sind mit weniger als 30 Mbit/s versorgt und ein eigenwirtschaftlicher Ausbau von privaten Investoren ist nicht in Sicht. Beides traf auf die „weißen Flecken“ in den Gebieten „Lange Äcker / Furchäcker“ und „Frauenländerstraße“ zu. Die Projektkosten lagen hier bei knapp 620.000 Euro, 90 Prozent davon übernehmen Bund und Land, die restlichen Kosten trägt die Gemeinde Kernen im Remstal. Ausbaupartner im Fördergebiet war die NetCom BW, die eine schnelle Umsetzung versprochen hatte und deshalb im Gemeinderat den Zuschlag erhielt.

Für den Ausbau des Gebiets „Auf der Höhe / Tulpenstraße“ konnte wiederum zeitnah die Telekom für den eigenwirtschaftlichen Ausbau gewonnen werden. Hier profitieren weitere 55 Kernener Betrieb